Barbara Hundegger

„Tankstellen des Glücks“ – Lyrik für Un-Orte

Do, 23. bis So, 26. April 2020

(„Tankstellen des Glücks“  - © Friedr. Liechtenstein)

Als Kontrapunkt zu einem der größten Lyrik-Klischees, wonach sich die Lyrik dem so genannten „Schönen“ und „Schöngeistigen“ widme, wollen wir uns bewusst dem Un-Schönen, den Peripherien, den Brachen, den zugigen Arbeitsorten von Menschen, ihren Alltagsstätten usw. stellen – den Un-Orten unseres Lebens: weil dort auch die Wörter – inkl. ihrer Vieldeutigkeiten – des Un-Schillernden und all derer, die nicht im Licht stehen, aufzufinden sind.

Anhand von Fotos (auch eigene können und sollen mitgebracht werden!)
und dem (Auf)Suchen solcher Orte in der Umgebung wollen wir eine lyrische Atmosphären-Forschung für Un-Orte betreiben, daraus Gedichte, Gedicht-Zyklen, Gedicht-Plakate etc. entwerfen und sie im gegenseitigen Feedback auf ihre Tauglichkeit und Wirkung abtasten.

Dabei zentral: die Sprache als Grundmittel und Material zwischen Alltagsgebrauch und Kunst-Medium – denn anders als bei anderen „Kunst-Sprachen“ (Film, Malerei oder Musik) reden bei Sprache alle und redet alles mit, weil man „in der Dichtung gezwungen ist, die Sprache in ihrer ganzen Verbundenheit mit der Wirklichkeit zu benutzen“ (Inger Christensen).

Anmeldung bis 23. Februar:260,- / Studierende: 210,-
Anmeldung nach 23. Februar:305,- / Studierende: 255,-

Detailinformationen als PDFBitte vor der Anmeldung lesen

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