Geboren 1955, seit 1985 freie Schriftstellerin, am Anfang auch Übersetzerin aus dem Italienischen (u.a. Cesare Pavese) und Englischen. Studium der Germanistik, Philosophie und des Altgriechischen in Marburg, Tübingen und New York. Dort 1993 Promotion (phD) in Comparative Literature. Leitet seit 2004 das „Studio Literatur und Theater“ an der Universität Tübingen. Dagmar Leupold schreibt Gedichte, Kurzprosa, Romane, Essays, zuletzt etwa: Byrons Feldbett, Gedichte 2000, Alphabet zu Fuß, Essays 2003, Die Helligkeit der Nacht. Ein Journal Roman 2009. In ihrem Schreiben ist ihr die Spracharbeit am wichtigsten: Erfahrungen, Reflektionen und Gefühle über die sprachliche Gestaltung in eine ästhetische Realität zu überführen, die nicht nur zur Kenntnis genommen werden, kognitiv erfasst werden kann, sondern auch sinnlich erfahrbar wird und Partizipation ermöglicht.
Fotograf:in
Sami Khabib