Bettina Balàka

Foto © Alain Barbero

Geboren 1966 in Salzburg. Balàka lebt als freie Schriftstellerin und Übersetzerin in Wien. Ihr erster Gedichtband "Die dunkelste Frucht" erschien 1994, sie veröffentlichte weitere Gedichtbände, Erzählungen sowie zuletzt die Romane "Kassiopeia" (2012), "Unter Menschen" (2014) und "Die Prinzessin von Arborio" (2016, alle drei im Haymon-Verlag).Teilnehmerin des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2004, diverse Preise und Auszeichnungen u.a. Theodor-Körner-Preis, Salzburger Lyrikpreis und Friedrich-Schiedel-Literaturpreis. Bettina Balàka ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung.

Ann Cotten

Foto © Ann Cotten

Geboren 1982 in Ames, USA. Aufgewachsen in Wien. Schloss 2006 das Germanistikstudium mit einer Arbeit über die Listen der konkreten Poesie ab. Wurde als experimentelle Lyrikerin bekannt. Erste Veröffentlichung: Fremdwörterbuchsonette (2007). Zuletzt erschien der Erzählband 'Der schaudernde Fächer'. Trat auch als Literaturtheoretikerin in Erscheinung (z.B. 'Helm aus Phlox. Zur Theorie des schlechtesten Werkzeugs.') Auszeichnungen u.a.: Reinhard-Priessnitz-Preis (2007). Lehrtätigkeit in Nagoya, Japan. Ann Cotten lebt in Berlin und in Wien.

Gustav Ernst

Foto © Peter Bisovsky

Geboren 1944 in Wien. Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik. Hrsg. und Redakteur der Literaturzeitschrift „Wespennest“ (1969 bis '96 ), Mithrsg. der „kolik“ (ab '67). Mitbegründer des Drehbuchforum Wien. Gustav Ernst schrieb zahlreiche Theaterstücke und Drehbücher, 2004 veröffentlichte er seine gesammelten Theaterstücke in "Blutbad, Strip und tausend Rosen". Weiters schrieb Gustav Ernst Romane, u.a. "Grado. Süße Nacht" und zuletzt "Grundlsee" und "Zur unmöglichen Aussicht" (2013 und 2015). Lebt als freier Schriftsteller in Wien. Preise u.a.: Förderungspreis der Frankfurter Autorenstiftung, Gebrüder Grimm Preis, Preis der Stadt Wien für Literatur.

Olga Flor

Foto © Eva Menasse

Geboren 1968 in Wien, aufgewachsen in Wien, Köln und Graz. Sie studierte Physik und arbeitete im Multimedia-Bereich. Ihr erster Roman „Erlkönig“ erschien im Frühjahr 2002. Der Monolog „Fleischgerichte“ wurde 2004 im Schauspielhaus Graz uraufgeführt. Ihr zweiter Roman „Talschluss“ erschien im Frühjahr 2005 bei Zsolnay.Ihr Roman „Kollateralschaden“ erschien im Herbst 2008 bei Zsolnay und wurde für den deutschen Buchpreis 2008 nominiert. Ab dem Wintersemester 2010/11 Lehrtätigkeit am Institut für Sprachkunst der Universität für angewandte Kunst in Wien.
http://www.olgaflor.at

Sabine Gruber

Foto © Karl-Heinz Ströhle

Geboren 1963 in Meran (Italien). Studium der Germanistik, Geschichte und Politikwissenschaft in Innsbruck und Wien. 1988-1992 Lektorin für Deutsch an der Universität Cà  Foscari in Venedig. Seit 1984 Veröffentlichung von Romanen, Gedichten, Erzählungen, Hörspielen und Theaterstücken, Essays, Rezensionen, Glossen und Kommentaren. Romane u.a. Die Zumutung, Über Nacht, Stillbach oder Die Sehnsucht. Preise und Stipendien u. a. Reinhard Priessnitz-Preis, Förderungspreis zum Österreichischen Staatspreis für Literatur, Elias Canetti-Stipendium, Robert Musil-Stipendium.

www.sabinegruber.at

Josef Haslinger

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Geboren 1955 im niederösterreichischen Waldviertel. Studium der Philosophie, Germanistik und Theaterwissenschaften an der Universität Wien. 1980 Promotion. Seither freiberuflicher Schriftsteller. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Wespennest (1976 bis 1992). Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. (1986 bis 1989). Lehrtätigkeit an mehreren Universitäten in Europa und den USA. Leitet seit 1996 das deutsche Literaturinstitut in Leipzig. Veröffentlichungen u. a. Romane Opernball, Das Vaterspiel, Jáchymov. Essays: Das Elend Amerikas, Politik der Gefühle, Klasse Burschen. Preise u. a.: Theodor Körner Preis, Preis der Stadt Wien, Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels und den Rheingau-Literaturpreis.

Monika Helfer

Foto © www.fotowerk-aichner.at

Geboren 1947 in Vorarlberg, wo sie auch heute lebt. Sie schreibt neben Romanen und Erzählungen auch Theaterstücke, Kinderbücher, Hörspiele; Ihr Roman "Die wilden Kinder" wurde 1986 verfilmt. Wichtige Veröffentlichungen: "Kleine Fürstin" (1995), "Wenn der Bräutigam kommt" (1998), "Bestien im Frühling" (1999), "Mein Mörder" (1999), "Bevor ich schlafen kann" (2010) und zuletzt erschienen: "Die Bar im Freien" (2012). Diverse Stipendien und Auszeichnungen, unter anderem: Staatsstipendium für Literatur, Dramatikerstipendium, ORF-Hörspielpreis, Österreichischer KInder- und Jugendbuchpreis und zuletzt der Johann-Beer-Literaturpreis.

Barbara Hundegger

Foto © Bernhard Aichner

Geboren 1963 in Hall in Tirol, lebt und arbeitet in Innsbruck. Barbara Hundegger ist Lyrikerin und ist in zahlreichen feministischen Initiativen und Arbeitsgruppene engagiert. Ihr erster Gedichtband "und in den schwestern schlafen vergessene dinge" erschien 1998 im Wieser Verlag. Zuletzt erschienen die Gedichtbände "wie ein mensch der umdreht geht" (Haymon, 2014) und "schreibennichtschreiben" (Skarabäus, 2009). 2004 erschien ihr Theaterstück "kein schluss bleibt auf der andern". Barbara Hundegger wurde unter anderem mit dem Reinhard-Priessnitz-Preis, dem Outstanding Artist Award für Literatur und dem Anton-Wildgans-Preis ausgezeichnet.

 

Eugenie Kain

Foto © Katharina Kain

Geboren 1960 in Linz / OÖ, gestorben am 08. 01. 2010 ebendort. Studierte Germanistik und Theaterwissenschaft in Wien. Autorin, Kulturjournalistin und Beraterin im Sozialbereich. Schrieb seit 1976 Prosa. Zahlreiche Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien sowie im Österreichischen Rundfunk. Eugenie Kain lebte und arbeitete in Linz. Veröffentlichungen: Sehnsucht nach Tamanrasset (sechs Erzählungen) Linz, Wien: Resistenz, 1999; Roman: Atemnot. Linz, Wien: Resistenz, 2001; Hohe Wasser (Erzählungen) Salzburg: Otto Müller, 2004; Flüsterlieder. (Erzählung) Salzburg, Otto Müller Verlag 2006. Auszeichnungen, Preise: 1983 Max-von-der-Grün-Preis; 2003 “Buch.Preis” 2004; 2004 Buchprämie des BKA für “Hohe Wasser”; 2006 Staatsförderpreis für Literatur.

Georg Klein

Foto © Jürgen Bauer

Georg Klein wurde 1953 in Augsburg geboren. Er lebt heute mit der Autorin Katrin de Vries und zwei gemeinsamen Söhnen in Ostfriesland. Er schreibt vor allem Romane und Erzählungen. Seine Prosa wurde mit Preisen ausgezeichnet (Brüder-Grimm-Preis, Ingeborg-Bachmann-Preis) und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Schreibwerkstatt als Phänomen des literarischen Feldes kennt er von beiden Seiten, und er versucht, nachdem er auf dem halbwegs festen Ufer der Behütenden und Fördernden angelangt ist, nicht zu vergessen, wie es auf der anderen Seite des Flusses, bei den Behütenswerten und Förderungswürdigen, aussieht.

Christina Maria Landerl

Foto © Marie-Christine Gollner-Schmid

Geboren 1979 in Steyr. Studium der Germanistik (abgebrochen) und Ausbildung zur Sozialpädagogin in Wien. Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig, Abschluss 2011. Im gleichen Jahr erschien ihr Debüt Verlass die Stadt im Verlag Schöffling & Co. Preise und Stipendien, 2015 u.a. Aufenthaltsstipendium am Literarischen Colloquium Berlin, Jubiläumsfondsstipendium der Literar Mechana. Lebt derzeit in Berlin.

Dagmar Leupold

Foto © Sami Khabib

Geboren 1955, seit 1985 freie Schriftstellerin, am Anfang auch Übersetzerin aus dem Italienischen (u.a. Cesare Pavese) und Englischen. Studium der Germanistik, Philosophie und des Altgriechischen in Marburg, Tübingen und New York. Dort 1993 Promotion (phD) in Comparative Literature. Leitet seit 2004 das „Studio Literatur und Theater“ an der Universität Tübingen. Dagmar Leupold schreibt Gedichte, Kurzprosa, Romane, Essays, zuletzt etwa: Byrons Feldbett, Gedichte 2000, Alphabet zu Fuß, Essays 2003, Die Helligkeit der Nacht. Ein Journal Roman 2009. In ihrem Schreiben ist ihr die Spracharbeit am wichtigsten: Erfahrungen, Reflektionen und Gefühle über die sprachliche Gestaltung in eine ästhetische Realität zu überführen, die nicht nur zur Kenntnis genommen werden, kognitiv erfasst werden kann, sondern auch sinnlich erfahrbar wird und Partizipation ermöglicht.

Anna-Elisabeth Mayer

Foto © privat z. Verf. gest.

Geboren 1977, Anna-Elisabeth Mayer studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig sowie Philosophie und Kunstgeschichte in Wien. Sie veröffentlicht seit 2008, erhielt den Literaturpreis Alpha und 2015 den Reinhard-Priessnitz-Preis; Werke: "Die Hunde von Montpellier" (Roman) und "Fliegengewicht" (Roman)

Lydia Mischkulnig

Foto © Margit Marnul

Geboren 1963 in Klagenfurt. Studierte Bühnenbild und Film an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz und Wien, sowie ab 1985 an der Filmakademie Wien. Seit 1991 ist sie literarisch tätig und verfasst Romane, Erzählungen und Hörspiele. Romane u.a.: Halbes Leben, Umarmung, Schwestern der Angst. Preise und Stipendien u.a.: Manuskripte-Preis Elias-Canetti-Stipendium, Österreichischer Förderpreis für Literatur.

www.lydiamischkulnig.net

 

Doron Rabinovici

Foto © Marko Lipuš, www.literaturfoto.net

Doron Rabinovici, 1961 in Tel Aviv geboren, lebt seit 1964 in Wien. Rabinovici promovierte im Jahr 2000 an der Universität Wien. Er ist politisch engagiert und kreist in seinem Werk um das jüdische Schicksal. Er ist Schriftsteller, Essayist und Historiker. Romane u.a. Suche nach M, Ohnehin, Andernorts. Preise und Stipendien u.a. Hermann-Lenz-Stipendium, Heimito-von-Doderer-Förderpreis, Jean-Améry-Preis.

www.rabinovici.at

Robert Schindel

Foto © Stefan Olah

Geboren 1944 in Bad Hall/OÖ unter dem Decknamen Robert Soel. Seine Eltern waren im Widerstand gegen das Naziregime. Schindel veröffentlichte Romane, u.a. "Kassandra" (1970), "Gebürtig" (1992) und dessen Fortsetzung "Der Kalte" (2013), zahlreiche Gedichtbände, u.a. "Ohneland" (1986), "Fremd bei mir selbst" (2004), "Scharlachnatter" (2015) sowie etliche Essays. Schindel führte Regie bei der Verfilmung seines Romans "Gebürtig". Von 2009-2012 Professor und Institutsvorstand des Instituts für Sprachkunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Schindel wurde unter anderem mit dem Erich-Fried-Preis, dem Eduard-Mörike-Preis, dem Preis der Stadt Wien für Literatur und zuletzt mit dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet.

Evelyn Schlag

Foto © Alfred Lichtenschopf

Geboren 1952 in Waidhofen / Ybbs, NÖ. Studium der Germanistik und Anglistik. Veröffentlichungen (Auszug): Der Schnabelberg. Gedichte. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1992; Touché. Erzählungen. Frankfurt/M.: S. Fischer, 1994; Die göttliche Ordnung der Begierden. Roman. Salzburg, Wien: Residenz, 1998; Brauchst du den Schlaf dieser Nacht. Gedichte. Wien: Zsolnay, 2002; Das L in Laura. Roman. Wien: Zsolnay, 2003; Architektur einer Liebe. Roman. Wien: Zsolnay, 2006; Auszeichnungen, Preise: u.a. Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst für Literatur, Anton Wildgans-Preis der Industrie, 1998 Otto Stoessl-Preis.

Ferdinand Schmatz

Ferdinand Schmatz geboren 1953 in Korneuburg, gilt als experimenteller Lyriker und Essayist. Er hatte in den 70er Jahren Kontakt zum Wiener Aktionismus und führt in seiner Lyrik die Ideen der Wiener Gruppe fort. Schmatz studierte Germanistik und Geschichte und promovierte 1982 an der Universität Wien mit einer Dissertation über Karl Hans Strobl. Er lehrte in Tokyo, in Linz und seit 1988 an der Universität für Angewandte Kunst Wien.Letzte Veröffentlichungen: tokyo, echo oder wir bauen den schacht zu babel, weiter; Durchleutung. Ein wilder Roman aus Danja und Franz; quellen. Gedichte. Preise u.a. 2004 Georg-Trakl-Preis, H.C.Artmann-Preis, Ernst-Jandl-Preis.

Margit Schreiner

Foto © privat

wurde 1953 in Linz/Oberösterreich geboren und ging dort zur Schule. 1971 maturierte sie am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium in Linz. Danach Studium der Germanistik und Psychologie in Salzburg. 1977 bis 1980 Aufenthalt in Tokio. In Tokio brach sie die Arbeit an der Dissertation „Die Kategorie des Schönen in der Faustdichtung“ ab und begann zu schreiben. Papa war enttäuscht (zur Vaterproblematik siehe „Nackte Väter, Schöffling 2004). Mama auch (Näheres zur Mutterproblematik „Heißt lieben, Schöffling 2003). Von 1980 bis 1982 arbeitete sie als Sekretärin an der Universität Salzburg. Seit 1983 lebte sie als freie Autorin in Salzburg und Paris (1983 bis 1991). 1991 Umzug nach Berlin (1991 bis 1998), 1998 erneuter Umzug nach Italien. Seit 2000 lebt sie wieder in Österreich.

Franz Schuh

Foto © Heribert Corn

Geboren 1947 in Wien; Schriftsteller, Essayist, Kritiker und Kolumnist (z.B. in Datum und in der Zeit); Franz Schuh studierte Germanistik, Geschichte und Philosophie in Wien und promovierte zu Hegel. Er war Generalsekräter der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, Redakteur der Zeitschrift "Wespennest", ist Lehrbeauftragter an der Universität für Angewandte Kunst in Wien und arbeitet für diverse Rundfunkanstalten u.a. Ö1. Er erhielt unter anderem den Jean-Améry-Preis und den Österreichischen Kunstpreis für Literatur.

Anna Weidenholzer

Foto © Otto Reiter

Geboren 1984 in Linz, lebt in Wien. Anna Weidenholzer ist Journalistin und Schriftstellerin. Ihr Debüt, der Erzählband "Der Platz des Hundes", erschien 2010 im Mitter Verlag. Die Romane "Der Winter tut den Fischen gut" (Residenz) sowie "Weshalb die Herren Seesterne tragen" (Matthes und Seitz) erschienen 2014 und 2016. Sie war Stadtschreiberin von Kitzbühel und hatte Residencys in Berlin und New York. Anna Weidenholzer wurde unter anderem mit dem Outstanding Artist Award für Literatur, dem Alfred-Gesswein-Preis und dem Reinhard-Priessnitz-Preis ausgezeichnet.

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