Robert Woelfl

Verrückte Liebe – Szenen und Dialoge

Do, 23. bis So, 26. April 2020

Dramatische Konflikte sind allgegenwärtig. Vom privaten Alltag bis zur aktuellen Weltpolitik - überall Konflikte, die sich in scheinbar unvereinbaren Gegensätzen äußern. Und dazu über allem und rund um die Uhr: die Unterhaltungsmedien mit ihrer Gier nach dramatischen Stoffen (zurzeit in das Format Fernsehserie gekleidet).

Theater, Oper, Film, Fernsehen und manchmal auch der Tanz erzählen ihre Geschichten szenisch. Und immer werden darin Konflikte verhandelt. Einar Schleef hat es einmal so ausgedrückt: Theater ist, “wenn zwei sich kloppen”. Friedrich Hölderlin formulierte das Eigentliche des Dramas als “Rede gegen Rede”. Werner Schwab nannte das Theater “eine Art metaphysisches Bodenturnen”.

In den Theaterstücken (das klassischen / dramatischen Theaters) treten Figuren auf. Was ist eigentlich eine Figur? Und welche Sprache spricht eine Figur? Und gehört diese Sprache zur Figur oder zum Autor / zur Autorin? Ist eine Figur mehr als ihre Sprache oder ist sie ausschließlich das, was sie sagt, und wie sie es sagt? Im postdramtischen Theater verwandeln sich die Figuren in Textflächen und / oder Stimmen. Aber der Konflikt / das Verhandeln von Fragen bleiben dennoch weiterhin bestehen. Umso mehr zählt hier das dramatische Denken des Autors / der Autorin.

In dieser Schreibwerkstatt geht es darum, Dialoge zu schreiben und Szenen zu erfinden (in denen mindestens zwei Personen auftreten). Dramatisches Denken kann man lernen und üben, und Dialoge schreiben kann man lernen und üben. Weil es im Theater immer um die zwischenmenschliche Sphäre geht und weil Theater immer davon handelt, dass Menschen aufeinander treffen, die etwas Unterschiedliches voneinander wollen, könnte die titelgebende verrückte Liebe ein erstes Thema sein.

Anmeldung bis 23. Februar:260,- / Studierende: 210,-
Anmeldung nach 23. Februar:305,- / Studierende: 255,-

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